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Unsere Kirche

Der große Gebäudebestand, für den die Kirchengemeinde verantwortlich ist, belastet sowohl die Arbeitskraft als auch die Finanzen der Gemeinde. Seit mehr als 25 Jahren arbeitet die Gemeinde an einer Konsolidierung der Gebäudefrage. Mit dem neuesten Konzept: Einbau zweier Kuben in die Gebäudehülle der Frohbotschaftskirche erhofft sich die Gemeinde, nun endlich zu einer Lösung dieser Frage zu kommen, die mittelfristig in die Zukunft trägt.

Am 10. Januar 2016 fand in der Kirche der letzte Gottesdienst vor dem Umbau statt und die Gemeinde ist gemeinsam in den Gemeindesaal umgezogen. Für zwei Jahre werden wir die Kirche für unser Gemeindeleben nicht mehr zur Verfügung haben: Alles wird dann ausschließlich in den Gemeinderäumen stattfinden, der sonntägliche Gottesdienst zum Beispiel im Saal.
Für alle bedeuten diese zwei Jahre auch einige Einschränkungen und Veränderungen. Gemeinsam und in gutem Kontakt miteinander werden wir sie meistern und: Neue Erfahrungen bergen manchmal auch angenehme Überraschungen. Seien wir gespannt!

Am 3. April 2016 wurde nach dem Gottesdienst  mit einem symbolischen Spatenstich die Bauphase eingeläutet.

Über den Umbau wird regelmäßig auf unserem Blog und im Newsletter berichtet.

Rückblick 2015:
Die Umbaupläne konkretisieren sich weiterhin: Am 29. September 2015 wurde der Bauantrag gestellt. Dies ist wieder ein großer Schritt auf dem Weg zur Realisierung des Umbaus.
Nun sitzen die Architekten in Zusammenarbeit mit den Ingenieurbüros an der Fertigung der Ausschreibungen. Die Planungen werden immer genauer, jedes einzelne Lüftungsrohr muss gezeichnet, der Ort für die Regenwasserversickerung bestimmt und die Innenraumgestaltung beschrieben werden. Erst wenn genau feststeht, was wir im Einzelnen brauchen und möchten, können die Gewerke ihre Angebote abgeben.
So hoffen wir, dass wir zum März/April konkrete Gespräche mit Baufirmen erfolgreich geführt haben und zeitnah starten können mit den ersten Arbeiten, wenn die Baugenehmigung erteilt ist.

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Rückblick 2014:
Die zu Beginn des letzten Jahres erhoffte Zeitplanung konnte so nicht eingehalten werden. Hatten wir gehofft, im Februar ein aussagefähiges Finanzkonzept vorliegen zu haben, wurde dieses nach der ersten Präsentation an einigen Stellen noch weiter präzisiert, um entstandene Fragen beantworten zu können. Im Mai war dann die Grundlage geschaffen, auf der der Antrag an die BSU über den Bezirk gestellt werden konnte, der im Juli dann gestellt wurde.

Die BSU hat den Antrag als Prüfauftrag an die Sprinkenhof GmbH vergeben, deren Ergebnis zu Ende Oktober vorgelegen hat. Danach ergab sich ein Defizit, das noch nicht gedeckt war und von der Stadt auch nicht weiter gedeckt werden konnte.

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Die Stadt signalisierte uns eine grundsätzliche Bereitschaft, die im Prüfbericht der Sprinkenhof GmbH einberechneten Zuschüsse aus Geldern des Programms Statebaulicher Denkmalschutz, der Bürgerschaft und des Amtes für Denkmalschutz zu gewähren, wenn das Projekt voll finanziert werden kann; mit anderen Worten: Wenn die Kirchengemeinde und der KiTa-Verband die Deckungslücke schließen können und damit die Maßnahme finanziert werden kann, dann kann die schriftliche Geneh

migung aus der BSU erfolgen.
Nach ausführlichen Verhandlungen mit dem Kirchenkreis konnten wir der Behörde zurückmelden, dass die Deckungslücke geschlossen ist.

Aktuell erwarten wir nun die schriftliche Zusage der Stadt zu unserem Antrag auf finanzielle Förderung. Sobald diese eingegangen ist, können die nächsten Schritte gegangen werden, die da heißen: Stellung eines Bauantrages sowie Ausschreibungen der einzelnen Aufgaben.

 

Rückblick 2013:
Nach der Präsentation der Machbarkeitsstudie im Januar 2013 in der Schule Krausestraße hat das restliche vergangene Jahr über die Erarbeitung einer konkreten Kostenplanung für das vorgestellte Bauvorhaben in Anspruch genommen. Ziel ist es, einen belastbaren Antrag auf Zuschüsse aus dem städtebaulichen Fonds für Denkmalschutz zu erarbeiten, um die Übernahme des Defizites zwischen den Kosten eines Neubaus und dem Einbau in einen Altbestand inclusive notwendiger Sanierung des Altbestandes beantragen zu können.

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Es gilt, die mündlichen Zusagen von Bezirk und Stadt nun durch schriftliche Zuwendungsbescheinigungen abzusichern. Sollte der Zuschuss aus dem Fonds das Defizit abdecken, kann der Bau starten; sollte eine Deckungslücke übrig bleiben, müssen weitere Überlegungen angestellt und/oder evtl. neue Optionen geprüft werden.
Die Fertigstellung des Finanzkonzeptes ist für Ende Februar anvisiert, daraufhin kann der Antrag gestellt werden. Eine entscheidende Weichenstellung fällt in diesem Prozess des Bauens mit der Antwort aus der Behörde, mit der wir bis spätestens Ende Juni rechnen.

 

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